DEUTSCHERDAMPFBOOTVEREIN e.V.
Satzung des DDV   (gütig ab 1.Januar 2017) :
 © 2005-2016 DEUTSCHER DAMPFBOOTVEREIN
Satzung   des   eingetragenen   Vereins   „DEUTSCHER   DAMPFBOOT-VEREIN“   beschlossen   bei der Mitgliederversammlung am 5. Mai 2016 in Zeuthen Name und Sitz des Vereins §1 Der Verein trägt den Namen „Deutscher Dampfboot-Verein“. Er geht hervor aus der     „Vereinigung Deutscher Dampfboot-Eigner“, gegründet am 16. Juli 1983.     Sitz des Vereins ist Bodman-Ludwigshafen; er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht     Stockach eingetragen.   Zweck des Vereins §2 Der Verein hat den Zweck,     1. das Interesse und das Verständnis für die Geschichte der Dampfschiffahrt als eines         wichtigen Teils der Verkehrsgeschichte und damit der Geschichte überhaupt zu wecken und         zu fördern,     2. Studien über die Geschichte der Dampfschiffahrt und insbesondere der Erforschung der         Entwicklung des Dampfantriebes in Wasserfahrzeugen zu fördern,     3. wertvolle Zeugnisse der Geschichte der Dampfschiffahrt als Denkmäler der Technik zu         erhalten,     4. den Gedankenaustausch unter den an der Dampftechnik Interessierten auf internatio-         naler Ebene zu mehren und durch Begegnungen zur Völkerverständigung beizutragen,     5. den Wassersport zu pflegen,     6. die Eigner von Dampfbooten und -schiffen technisch und ideell zu unterstützen und ihre         Interessen wahrzunehmen.   §3 Der Verein möchte seinen Zweck erreichen     1. durch Veröffentlichungen, insbesondere Herausgabe einer Zeitschrift,     2. durch Veranstaltungen von Vorträgen, Führungen, Ausstellungen, Studienfahrten,     3. durch betriebsfähige Erhaltung technikgeschichtlich wertvoller dampfgetriebener         Wasserfahrzeuge,     4. durch Beratung und Mithilfe bei Planung und Bau von Dampfbooten sowie Austausch         von Erfahrungen in der Dampftechnik,     5. durch wassersportliche Veranstaltungen und Wettbewerbe, z. B. Regatten,     6. durch das Gespräch mit allen zuständigen Behörden,     7. durch die Zusammenarbeit mit ähnlich ausgerichteten Vereinigungen auf internationaler         Ebene. §4 Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des     Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung und zwar insbesondere     durch Förderung von Forschung, Bildung und Sport. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt     nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungs-     gemäße Zwecke verwendet werden. Mitgliedschaft §5 Mitglieder des Vereins können alle natürlichen und juristischen Personen sowie Personen-     vereinigungen (wie Behörden, Gesellschaften, Vereine, Verbände, Museen) werden. Das     Mindestalter bei Jugendlichen beträgt 12 Jahre, die schriftliche Zustimmung des gesetzli-     chen Vertreters ist dann jedoch notwendig. §6 Die Mitgliedschaft wird erworben nach erfolgter schriftlicher Beitrittserklärung durch Be-     schluß des Vorstands oder durch Entscheid eines vom Vorstand beauftragten Vorstands-     mitglieds. §7 Die Mitgliedschaft erlischt     1. bei natürlichen Personen durch den Tod des Mitglieds, bei juristischen Personen durch         die Auflösung ohne Rechtsnachfolge;     2. durch Austritt, welcher mit vierteljährlicher Frist zum Jahresende durch eingeschriebenen         Brief beim Vorstand erklärt werden muß;     3. durch Löschung, wenn der fällige Beitrag trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung am         31.Dez. des betreffenden Jahres im Rückstand ist;     4. durch Ausschluß, wenn der Auszuschließende den Zwecken des Vereins zuwiderhandelt         oder das Ansehen des Vereins schädigt, wobei über den Ausschluß nach Anhörung des         Betroffenen der Vorstand entscheidet, der Betroffene jedoch die Entscheidung der Mit-         gliederversammlung anrufen kann. §8 Durch einstimmigen Beschluß des Vorstands können natürliche Personen, die sich beson-     dere Verdienste um Arbeit und Zweck des Vereins erworben haben, zu Ehrenmitgliedern     vorgeschlagen werden. Die Zustimmung der Mitgliederversammlung bestätigt die Ehren-     mitgliedschaft. §9 Es wird ein Mitgliedsbeitrag erhoben, dessen Höhe von der Mitgliederversammlung festge-     setzt wird. Der Mitgliedsbeitrag ist eine Bringschuld des Mitglieds und ist in den ersten drei     Monaten eines Jahres für das betreffende Jahr zur Zahlung fällig. Ehrenmitglieder sind ab     dem Folgejahr desr Ernennung von der Zahlung des Mitgliedsbeitrags befreit   Organe des Vereines §10 Die Mitgliederversammlung ist oberstes Organ des Vereins. Die ordentliche Mitgliederver-       sammlung findet in jedem Jahr an einem vom Vorstand zu bestimmenden Zeitpunkt und       Ort statt. §11 Die Aufgaben der jährlichen Mitgliederversammlung sind insbesondere:          1. Entgegennahme des Tätigkeitsberichts des Vorstandes       2. Entgegennahme des Rechenschaftsberichts des Schatzmeisters       3. Bericht der Rechnungsprüfer       4. Entlastung des Vorstands       5. Genehmigung des Haushaltsplans       6. Wahl des Vorstands und des Beirats (Regionalobleute)       7. Wahl von zwei Rechnungsprüfern       8. Wahl des Redakteurs und dessen Stellvertreters       9. Satzungsänderungen     10. Festlegung des Jahresbeitrages     11. Beschlußfassung über Anträge von Mitgliedern     12. Entscheidung über Einsprüche zum Ausschluß von Mitgliedern     13. Entscheidung über Auflösung des Vereins oder Fusion mit anderen Vereinen     Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. §12 Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen auf Beschluß des Vorstan-       des oder auf schriftliches Verlangen eines Drittels der Mitglieder. §13 Die Mitglieder sind zur Mitgliederversammlung schriftlich oder durch die Vereinsmitteilun-       gen mindestens zwei Wochen vorher unter Bekanntgabe der Tagesordnung einzuladen. §14 Anträge zur Mitgliederversammlung sind dem Vorstand mindestens vier Wochen vorher       schriftlich bekanntzugeben. Dringlichkeitsanträge werden unbefristet entgegengenom-       men, wenn sie von mindestens zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder unterstützt werden.       Satzungsänderungen können nicht Inhalt von Dringlichkeitsanträgen sein. §15 In der Mitgliederversammlung hat jedes anwesende Mitglied eine Stimme. Das Stimm-       recht kann auch durch ein mit schriftlicher Vollmacht versehenes Mitglied ausgeübt wer-       den, wobei das anwesende Mitglied höchstens zwei andere Mitglieder vertreten kann. §16 Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder       beschlußfähig und entscheidet mit einfacher Mehrheit. Stimmenthaltungen sind weder       Ablehnung noch Zustimmung und werden deshalb nicht gezählt. Bei Stimmengleichheit       erreicht der Antrag keine Mehrheit und ist deshalb abgelehnt. Bei Personalwahlen ist bei       Stimmengleichheit die Wahl zu wiederholen. Bei erneuter Stimmengleichheit entscheidet       das Los. Zweidrittelmehrheit ist jedoch erforderlich bei       1. Annahme von Dringlichkeitsanträgen,       2. Anträgen auf Abberufung eines Vorstands- oder Beiratsmitglieds,       die Dreiviertelmehrheit ist erforderlich bei       1. Änderung der Satzung       2. Anträgen über Auflösung des Vereins oder Fusion mit anderen Vereinen §17 Bei den Mitgliederversammlungen muß eine geheime Abstimmung erfolgen bei den Ta-       gesordnungspunkten gemäß § 11, Punkt 6, Punkt 7 und Punkt 8, wenn ein Mitglied eine       solche Abstimmung verlangt.   Niederschrift §18 Die gefaßten Beschlüsse von Mitgliederversammlungen und Vorstand sind schriftlich nie-       derzulegen und vom Versammlungsleiter und vom Schriftführer zu unterzeichnen. Vorstand §19 Die Geschäfte des Vereins führt ein aus sechs Personen bestehender Vorstand, von dem       fünf Personen von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit gewählt werden.       Der Beiratssprecher ist Mitglied des Vorstandes kraft Amtes. Die Amtszeit jedes Vorstands-       mitglieds beträgt zwei Jahre, die Wiederwahl ist zulässig. §20 Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorstand vertreten. Vorstand       im Sinne von §26 BGB sind der Vorsitzende und der erste und der zweite Stellvertreter.       Jeder ist allein vertretungsberechtigt. §21 Der Vorstand besteht aus       1. dem Vorsitzenden,       2. dem ersten Stellvertreter,       3. dem zweiten Stellvertreter,       4. dem Schriftführer,       5. dem Schatzmeister,       6. dem Beiratssprecher.       Kann eine der Positionen von der Mitgliederversammlung durch Einzel- oder Blockwahl       nicht besetzt werden, bestimmt der restliche Vorstand, wie die Aufgaben des unbesetzten       Amtes verteilt werden. Der Vorstand lädt in diesem Fall innerhalb von 6 Monaten zu einer       außerordentlichen Mitgliederversammlung ein, um das unbesetzt gebliebene Amt zu be-       setzen. §22 Scheidet ein Vorstandsmitglied aus, so kann eine außerordentliche Mitgliederversamm-       lung zur Neuwahl einberufen oder aber vom Vorstand ein Mitglied mit der kommissari-       schen Wahrnehmung des Geschäfte bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung       betraut werden. §23 Der Vereinsvorsitzende führt und leitet den Verein. Er beruft Mitgliederversammlungen und       Vorstandssitzungen ein und leitet sie. Die Übertragung der Leitung auf ein anderes       Vorstandsmitglied ist mit Zustimmung des Vorsitzenden zulässig. Der Vorsitzende ist berech-       tigt, auch andere Mitglieder an Vorstandssitzungen teilnehmen zu lassen, wenn in beson-       deren Fällen deren Rat und Sachkenntnis dies erfordern. Auch bei Mitgliederversammlun-       gen ist die Teilnahme von beratenden Personen, die nicht Mitglieder sind, zulässig. Stimm-       recht haben solche Personen jedoch nicht. §24 Der Schatzmeister trägt die Verantwortung für das Rechnungswesen und die Kassenge-       schäfte. Sein Leitfaden für Einnahmen und Ausgaben ist der jeweils gültige Haushaltsplan.       Der Schatzmeister ist für die finanziellen Angelegenheiten, insbesondere für den Beitrags-       einzug verantwortlich. Der Schatzmeister hat den Vorsitzenden unverzüglich zu informieren,       wenn sich wesentliche Abweichungen vom Haushaltsplan entwickeln. Auszahlungsan-       ordnungen über 250,-- EURO bedürfen der Genehmigung durch den Vorsitzenden, wenn       nicht vorher ein Investitions- oder Ausgabenbeschluß für die gleiche Sache durch den Vor-       stand getroffen wurde. Der Mitgliederversammlung ist eine Übersicht über die Vermö-       gensverhältnisse des Vereins zu geben und es ist über die Ein- und Ausgaben des Vereins       seit der letzten Mitgliederversammlung Rechnung zu legen. §25 Die Rechnungsprüfer sind in der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren ge-       wählt. Direkte Wiederwahl ist nur einmal möglich, danach muß für die betreffende Person       eine Pause von einer Amtsperiode erfolgen. §26 Den übrigen Vorstandsmitgliedern des Vorstands obliegt die Erfüllung der Aufgaben, die       sich aus ihrem Tätigkeitsbereich ergeben und zusätzlichen Tätigkeiten, die bei Vorstands-       sitzungen beschlossen werden. §27 Der Zeitungsredakteur nimmt die Beitrags- und Anzeigenbestellungen für die Vereinszei-       tung entgegen. Er gestaltet die Texte eigenverantwortlich. Er ist berechtigt, Textbeiträge,       die diffamierenden oder beleidigenden Inhalt haben, von der Veröffentlichung auszu-       schließen. Er ist verpflichtet, Text- und Bildbeiträge, sowie mögliche Anzeigen mit politi-       schem Inhalt oder mit unsittlichem oder sittenwidrigem Inhalt von der Veröffentlichung       auszuschließen.       Der Zeitungsredakteur soll zu den Vorstandssitzungen eingeladen werden, Stimmrecht bei       diesen Sitzungen hat er allerdings nicht.       Andere Veröffentlichungen im Namen des Vereins autorisiert der Vorstand.   Ehrenamtliche Tätigkeit §28 Alle Mitglieder des Vereins verrichten ihre Tätigkeit ehrenamtlich; sie erhalten keine Zu-       wendungen aus Mitteln des Vereins.       Vorstandsmitgliedern entstehende Aufwendungen können ihnen auf Antrag gegen ent-       sprechende Nachweise erstattet werden.   §29 Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch       unverhältnismäßig hohe Vergünstigungen begünstigt werden.   Regionen und Beirat §30 Der Verein ist in Regionen unterteilt. Die Regionen werden von der Mitgliederversammlung       festgelegt. §31 Jede Region wird durch eine Regionalobmann / Regionalobfrau vertreten, der / die von       der Mitgliederversammlung auf zwei Jahre gewählt wird. §32 Die Regionalobleute bilden den Beirat, der dem Vorstand beigeordnet ist. Dieser hat die       Aufgabe, den Vorstand zu beraten oder bei speziellen Aufgaben zu unterstützen. Der Bei-       rat bestimmt aus seiner Mitte einen Sprecher, der kraft Amtes stimmberechtigtes Mitglied       des Vorstandes ist. Seine Amtszeit beträgt zwei Jahre, Wiederwahl ist zulässig. Bootsbetrieb §33 Jeder Eigentümer, Besitzer u./o. Betreiber verpflichtet sich zum verantwortungsvollen       Umgang mit seinem Wasserfahrzeug. Außerdem verpflichtet er sich zu Abschluß einer       Wassersport-Haftpflichtversicherung, die die gesetzliche Haftpflicht des Bootsführers bzw.       Eigners aus Halten, Besitz und Gebrauch absichert.   Auflösung des Vereins §34 Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke       geht sein gesamtes Vermögen auf die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger       über, die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. §35 Diese Satzung wurde von der Mitgliederversammlung im Mai 2016 mit der erforderlichen       Mehrheit bestätigt und tritt am 1. Januar 2017 in Kraft. Zum gleichen Zeitpunkt wird die       bisherige Fassung, Ausgabe Mai 2004, außer Kraft gesetzt. Deutscher Dampfboot-Verein Bodman-Ludwigshafen e. V.
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